Exosphäre

Die Exosphäre (von griechisch έξο, éxo „außen, außerhalb“ und σφαίρα, sfära „Kugel“) stellt die äußerste Schicht der Erdatmosphäre dar. Sie markiert den fließenden Übergang zum interplanetaren Raum, ist jedoch nach Definition von NASA und Fédération Aéronautique Internationale bereits dessen Teil. Sie schließt an die [LINK]Thermosphäre[/LINK] an, und beginnt damit (nach unterschiedlichen Quellenangaben) etwa in einer Höhe zwischen 500 und 1.000 km. Ihre äußere Grenze wird mit etwa 10.000 km angegeben. Allerdings ist die Grenze nicht genau definiert, weil die Gasdichte kontinuierlich abnimmt und theoretisch nie den Wert Null erreicht. Alle in ihr enthaltenen Teilchen sind weitgehend ionisiert. Die Exosphäre ist die einzige Atmosphärenschicht, aus der Gasmoleküle aufgrund der ihnen eigenen Geschwindigkeit das Gravitationsfeld der Erde verlassen können, da so wenige Teilchen vorhanden sind, dass deren Bremswirkung vernachlässigt werden kann. Die Exosphäre wird deshalb auch als Dissipationssphäre bezeichnet.

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